News

Beamte auf Probezeit mit Versorgungslücke

Dienstunfähigkeitsversicherung: Beamte auf Probezeit mit VersorgungslückeAm Dienstag wurde im Bundesverfassungsgericht ein folgenreiches Urteil für junge Richter und Staatsanwälte gefällt. Bundesländer können künftig nicht mehr frei über die Gehälter entscheiden, sondern sind an bestimmte Vorlagen gebunden. Das gilt auch für Beamte auf Probezeit. Doch sie sind im Gegensatz zu Beamten auf Lebenszeit auf andere Weise schlecht abgesichert.

Das Urteil aus Karlsruhe gibt ein positives Signal für Richter, Staatsanwälte und weitere Beamte. Denn die Willkür der Bundesländer in der Besoldung hat nun ein Ende. Ein sogenannter Orientierungsrahmen soll nun einen Richtwert für die Bezahlung von Staatsanwälten und Richtern geben. Die Sicherheit, die Staatsdiener durch den Beamtenstatus erhalten, wird durch diese Entscheidung bestärkt. Dennoch fehlt es künftigen Staatsdienern nach wie vor an ausreichendem Schutz. Beamte auf Probezeit erhalten bei Dienstunfähigkeit beispielsweise keinerlei Unterstützung vom Staat. Ohne den geeigneten Versicherungsschutz stehen werdende Beamte nach einem Unfall oder einer folgenschweren Krankheit vor einem erheblichen finanziellen Problem.

Dienstunfähigkeitsversicherung: Wenn Beamte in spe nicht mehr arbeiten können

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist für Beamte, was eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler ist. Sie greift dann ein, wenn der Beamte seinen Beruf nicht mehr ausüben kann – etwa aufgrund einer schweren Erkrankung oder nach einem Unfall. Der Schutz zahlt dann eine monatliche Rente. Beamte auf Lebenszeit müssen sich in der Regel keine Sorgen um einen Versicherungsschutz machen, denn der Staat übernimmt viele Kosten für sie. Doch wer einen Beamtenstatus auf Probe hat, ist im Fall einer Dienstunfähigkeit nicht abgesichert. Wird ein Beamter auf Probe dienstunfähig, wird er in den Ruhestand entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Allein mit den gesetzlichen Ansprüchen kann der bisherige Lebensstandard nicht aufrechterhalten werden.

Dienstunfähigkeitsversicherung: Auch für „junge“ Beamte sinnvoll

Wer den Status „Beamter auf Probezeit“ erhält, hat gute Chancen darauf, einer staatlich abgesicherten Zukunft entgegenzublicken. Doch Urteile, wie jenes, das kürzlich im Bundesverfassungsgericht gefällt wurde, zeigen, dass auch der Beamtenstatus an Attraktivität verliert. Nicht nur die Besoldung konkurriert mit den Einkommen in der freien Wirtschaft. Auch die Sicherheit, für die der Beamtenstatus steht, lässt in manchen Bereichen zu Wünschen übrig. Das zeigt sich besonders in der Anfangsphase junger Staatsdiener. Denn die Absicherung durch den Staat ist nicht immer gleich, sondern nimmt erst jährlich zu. Aus diesem Grund ist es für Beamte auf Probezeit und auch in den ersten Jahren für Beamte auf Lebenszeit wichtig, einen Dienstunfähigkeitsschutz abzuschließen.

Bundeswehr Attraktivitätsgesetz: Soldaten künftig besser geschützt

Dienstunfähigkeitsversicherung SoldatDas Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in den Streitkräften – kurz Bundeswehr Attraktivitätsgesetz – wurde verabschiedet. Die Neuregelungen sehen viele Verbesserungen für den Dienst als Soldat vor. Doch obwohl die Arbeitsbedingungen für Soldaten immer attraktiver werden sollen, bestehen nach wie vor Versorgungslücken.

Wichtige Versicherungen für Beamtenanwärter

Welche Versicherungen sind für Beamtenanwärter wichtig?Bei vielen jungen Menschen ist die Beamtenlaufbahn immer noch sehr beliebt, denn neben einer Anstellung auf Lebenszeit profitieren sie auch von einer guten Absicherung durch den Dienstherrn während der aktiven Amtszeit. Es gibt jedoch verschiedene Beamtenverhältnisse, die sich in der Absicherung unterscheiden können. Berufseinsteiger sind dabei Beamte auf Widerruf. Gerade für Sie ist eine zusätzliche private Absicherung sehr sinnvoll. Auch wenn die Absicherung von Beamten häufig sehr solide ist, weist sie trotzdem Lücken auf. Welche Versicherungen für Beamte auf Widerruf notwendig sind und bei welchen der Abschluss aufgeschoben werden kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Stolperfallen bei der Dienstunfähigkeitsversicherung

Was sind die Stolperfallen bei einer Dienstunfähigkeitsversicherung?Bei der Auswahl einer passenden und vor allem guten Dienstunfähigkeitsversicherung gibt es für Beamte viel zu beachten. Insbesondere Beamte auf Probe und Widerruf müssen kritisch in die Vertragsbedingungen schauen. Die Ausgestaltung der Dienstunfähigkeitsklausel ist dabei genauso wichtig wie die vereinbarte Vertragslaufzeit sowie die Unternehmensstärke und die Erfahrung des Versicherungsunternehmens im Bereich der Dienstunfähigkeitsversicherung.

Alternativen zur Dienstunfähigkeitsversicherung – Welche Möglichkeiten bestehen?

Welche Alternativen zur Dienstunfähigkeitsversicherung gibt es?Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist die Absicherung bei Berufsunfähigkeit für Beamte. Doch auch Beamte können keinen ausreichenden Schutz mehr durch eventuell vorhandene Vorerkrankungen erhalten bzw. können sich den Schutz nicht mehr leisten durch Risikozuschläge. Es gibt Jedoch Alternativen zur Dienstunfähigkeitsversicherung. Wir von dienstunfaehigkeitsversicherungen.org wollen Verbrauchern heute aufzeigen, welche anderen Möglichkeiten bestehen. Nachteil ist jedoch, dass diese Policen nur einen eingeschränkten Schutz bieten, da sie nur ausgewählte Risiken absichern. Laut Experten ist das aber immer noch besser als gar keinen Schutz zu besitzen.

Dienstunfähigkeit nach einem Trauma – Senat beschließt Erleichterung

Senat beschließt Trauma als Dienstunfähigkeit besser anzuerkennen.Gerade Polizisten, Feuerwehleute oder auch Rettungskräfte können häufig in sehr gefährliche oder psychisch belastende Situationen geraten, die nicht weniger häufig in einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) enden. Beamte, die aufgrund solch eines Traumes dienstunfähig werden, können jetzt in Bremen auf Verbesserungen hoffen. Der Senat beschloss am Dienstag in einem Gesetzesentwurf zur Neuregelung des Beamtenversorgungsrechts, PTBS künftig leichter als Grund für eine auftretende Dienstunfähigkeit anzuerkennen.

Beamte auf Lebenszeit, Probe oder Widerruf- Was passiert bei Dienstunfähigkeit?

Beamte auf Lebenszeit werden bei Dienstunfähigkeit anders behandelt als Beamte auf Probe und Widerruf.Oftmals wird angenommen, dass gerade Beamte bei einer Dienstunfähigkeit gut abgesichert sind. Dies ist jedoch nicht in allen Fällen so. Je nachdem welchen Status der Beamte trägt – auf Widerruf, auf Probe oder auf Lebenszeit – fällt die Absicherung unterschiedlich aus. Gerade am Anfang der Beamtenlaufbahn sehen sich Beamte auf Widerruf und Probe nur hinreichend abgesichert. Was Beamte bei einer drohenden Dienstunfähigkeit als Absicherung erwarten können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Gesundheitsfragen beim Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung

Gesundheitsfragen bei der Dienstunfähigkeitsversicherung müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden.Genauso wie bei einer Berufs- und Risikolebensversicherung müssen auch bei einer Dienstunfähigkeitsversicherung vor dem Vertragsschluss Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Kommt es hier zu Falschangaben kann dies zu einem späteren Leistungsausschluss seitens des Versicherers kommen. Dabei reichen die Rechte des Anbieters vom Rücktritt über die Kündigung bis hin zur Anfechtung. Daher ist es wichtig, die Gesundheitsfragen detailliert und vor allem wahrheitsgemäß zu beantworten.

Dienstunfähig durch ein Personalgespräch?

Dienstunfähigkeit als Dienstunfall vor dem GerichtEin Lehrer aus dem Landkreis Götting, der vor 4 Jahren vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden war, führte seine Dienstunfähigkeit auf ein Gespräch mit einem Dezernenten der Schulbehörde zurück. Denn dieses hatte ihn so traumatisiert, dass er dauerhaft erkrankte. Als die Landesschulbehörde  sich verweigerte das Personalgespräch als Dienstunfall anzusehen, zog der Lehrer vor das Verwaltungsgericht Göttingen.

Dienstunfähig auf Klassenfahrt: Lehrerin stürzt von Bierbank

Dienstunfall auf Klassenfahrt wird als Dienstunfähigkeit anerkannt.Eine Lehrerin begleitet ihre Schüler auf einer Klassenfahrt zu einem Fest in München. Im Festzelt kam es zum Unfall: Die Frau stürzte. Daraufhin war sie einige Wochen krank geschrieben. Das Gericht entschied für die Lehrerin und erkannte den Unfall als Dienstunfall an.